{"id":638,"date":"2023-09-18T12:42:07","date_gmt":"2023-09-18T10:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.systemfragen.ch\/?page_id=638"},"modified":"2023-09-24T14:58:11","modified_gmt":"2023-09-24T12:58:11","slug":"ueber","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.systemfragen.ch\/index.php\/ueber\/","title":{"rendered":"Was hat der Autor zu sagen"},"content":{"rendered":"\n<p>Letztes, vorweihnachtliches Modell, Baujahr 1978, Vorname ist bekannt, Nachname tut nichts weiter zur Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer den Autoren kennt, d\u00fcrfte wissen, wer diese Zeilen geschrieben hat. Wer ihn nicht kennt, braucht dies auch nicht zwingend zu tun. Im Zweifel ist der Autor<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ersetzbar wie jeder andere auch<\/li>\n\n\n\n<li>zu kompliziert, als dass ihn jemand wirklich verstehen m\u00f6chte<\/li>\n\n\n\n<li>und zu langweilig, um auf einen spannenden Fussball-Fernsehabend zu verzichten, sofern man Fussball mag. Der Autor mag keinen Fussball.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dem Vernehmen seiner Texte nach geht er offenbar schon l\u00e4nger keiner geregelten Arbeit mehr nach, wof\u00fcr er sich explizit weder entschuldigt, rechtfertigt noch sch\u00e4mt. <\/p>\n\n\n\n<p>Seine Ausdrucksweise l\u00e4sst den Verdacht aufkommen, dass er an einer Form von Geisteserkrankung leidet, was er nicht abstreitet, allerdings zeitgleich darauf hinweist, vor der Beurteilung des Geisteszustand anderer erst einmal ein ernstes Wort mit dem Vis-\u00e0-vis im morgendlichen Spiegel zu wechseln, bei welchem meist wesentlich mehr im Argen liegt als nur einige schlecht rasierte Stopeln oder unzureichend abgewaschenes Makeup des Vortages. <\/p>\n\n\n\n<p>Berechtigerweise darf man annehmen, dass er ein ausgesprochen negatives Weltbild pflegt, wobei er sich Verwendung des Verbs &#8218;pflegen&#8216; verwehrt, indem er darauf hinweist, dass es heute schwerer denn je falle, der Welt etwas Positives abzuringen. Bei allem Pessimismus, so l\u00e4sst er ausrichten, sch\u00e4tze er Fl\u00fcsse und Seen (sofern diese badetauglich sind) und Berge, wobei er selbige heute nicht mehr mit dem Ergeiz erklimme wie in fr\u00fcheren Jahren, auch er werde schliesslich nur noch \u00e4lter, grauer und wackeliger auf den Beinen (das rechte Knie ist schon hin\u00fcber). Er sagt, er m\u00f6ge gutes Essen, einfaches, vorzugsweise italienisches aber auch slowakisches oder einheimische K\u00e4sespeisen. Er ist gerne zuhause, im Schutz der eigenen vier W\u00e4nde, h\u00f6rt und macht Musik, verzichtet aber schon seit Jahren auf TV, welches man nur noch hirnamputiert nennen k\u00f6nne. Auch wenn er schon lange keiner regul\u00e4ren Erwerbsarbeit mehr nachgeht, ist er dem Metier Informatik verwachsen geblieben, wenn auch nur aus Interesse und Lust an der Sache, allerdings, so insistiert er vehement, sei er kein Gamer. L\u00e4nger als 3 Monate Gameboy in den fr\u00fchen 90er habe sein Interesse am Gamen nicht gedauert.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht, k\u00f6nnte man behaupten, gr\u00fcbelt er zuviel, \u00fcber alles. <br>In der Tat, er nennt dies pathopsychologisch korrekt fruchtloses Gr\u00fcbeln, kein Wunder also, dass es mit seiner Geistesverfassung nicht zum Besten steht. Entschuldigend, so m\u00f6chte er hier anmerken, sei es schwierig angesichts des Zustandes der heutigen Welt nicht ins Gr\u00fcbeln zu kommen, was, so betont er, selbstverst\u00e4ndlich bedinge, allen Widrigkeiten zum Trotz, sich seiner Sinne und seines Verstandes bedienen zu k\u00f6nnen, oder eher: sich derselben bedienen zu wollen, was keine Gottesgabe sondern schwere M\u00fche sei. In der Tat nennt er es ein &#8218;Kranken an der Welt&#8216;. Aber auch wenn er das Interesse am Makrokosmos w\u00e4hrend der letzten Jahre zugunsten seines eigenen Mikrokosmos reduzieren musste, hat er das grosse Ganze immer mit auf dem Schirm; denn verstehen zu wollen, was die Dinge im Inneresten zusammenhielte, war schon immer sein Hauptinteresse an der Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letztes, vorweihnachtliches Modell, Baujahr 1978, Vorname ist bekannt, Nachname tut nichts weiter zur Sache. Wer den Autoren kennt, d\u00fcrfte wissen, wer diese Zeilen geschrieben hat. Wer ihn nicht kennt, braucht dies auch nicht zwingend zu tun. 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