{"id":1730,"date":"2024-10-18T23:17:34","date_gmt":"2024-10-18T21:17:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.systemfragen.ch\/?p=1730"},"modified":"2024-10-18T23:18:50","modified_gmt":"2024-10-18T21:18:50","slug":"der-schoene-schein-vulgo-steckt-euch-eure-scheiss-moral-sonstwo-hin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.systemfragen.ch\/index.php\/2024\/10\/18\/der-schoene-schein-vulgo-steckt-euch-eure-scheiss-moral-sonstwo-hin\/","title":{"rendered":"Der sch\u00f6ne Schein, vulgo: Steckt euch eure scheiss Moral sonstwo hin!"},"content":{"rendered":"\n<p>Dieses Vokabular ist beileibe noch auf dem Niveau, welches meinem aktuellen Befinden gerecht werden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass ich in Zwietracht mit meiner Herkunft, und dabei besonders meinem Herkunftsland liege, ist mir hinl\u00e4nglich bekannt. Lange Zeit habe ich mich gefragt, wo der zentrale Reibungspunkt liegt, der meine Beziehung zu dem, was ich bin und woher ich komme, so schwierig macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweilen muss ich zur Beantwortung dieser Frage nicht mehr weit suchen. Im Kern geht es darum, dass in diesem Land immer so getan wird, als w\u00e4re selbst das Offensichtlichste nicht so wie es wirklich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorwurf &#8218;Nestbeschmutzer&#8216; hatte und hat in diesem Zusammenhang eine lange und ebenso fragw\u00fcrdige Geschichte. Wer den verkl\u00e4rten Nimbus der einzigen direkten Demokratie der Welt wagt in Zweifel zu ziehen, ist zum gesellschaftlichen Abschuss freigegeben. Wer schon alt genug ist, wird sich in diesem Zusammenhang an die Fichenaff\u00e4re der fr\u00fchen 90er Jahre erinnern, die symbolisch f\u00fcr \u00e4hnliche Zust\u00e4nde wie in den USA in ihrer McCarthy-Zeit und den &#8218;unamerikanischen Umtrieben&#8216;.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts hat sich seither zum Besseren ver\u00e4ndert. Die Verkl\u00e4rung dieses Landes wird noch reger von ausserhalb befeuert, etwa von den vielen in die Irre geleiteten Deutschen, die, verst\u00e4ndlicherweise, ihres eigenen Landes \u00fcberdr\u00fcssig geworden sind. Dabei verkennen sie die vielen dunklen Seiten dieses Landes, wovon eine, die KESB n\u00e4mlich, die Seite ist, mit der viele in diesem Land nie pers\u00f6nlich in Ber\u00fchrung kommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott beh\u00fcte, m\u00f6ge man dabei allen w\u00fcnschen. Denn f\u00fcr wahr &#8211; einmal in deren F\u00e4ngen gelandet, f\u00fchrt kaum ein Weg mehr heraus, egal wie sehr man sich m\u00fcht und k\u00e4mpft. <\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00e4mmerliche Figur der Justiz bed\u00fcrfte dabei, ansichts des bereits vollzogenen Corona-Unrechts, kaum expliziter Erw\u00e4hnung, ja, wenn es denn nicht derart grotesk vonstatten ginge, dass Administrativgerichte die bereits willk\u00fcrlich und unter Ausklammerung wesentlicher Tatsachen und Aspekte des Geschehens verfassten KESB-Urteile weiter auf dieselbe abstruse Weise argumentativ auswalzen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende steht ein Machwerk absurden Unrechts und Willk\u00fcr, die ihresgleichen erst finden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Was nach Ablauf eines Jahres, ein Akt erkennbar als reine Alibinummer, durchgezogen worden ist, um dabei auch noch auf der pers\u00f6nlichen Ebene der Betroffenen maximale Verw\u00fcstung zu hinterlassen, als Verdikt komprimiert auf 8 Seiten bereits ein Hohn an rechtsstaatlichen Massst\u00e4ben zu erkennen gibt, verwandeln Gerichte gekonnt in auf 18 Seiten ausgebreitete Gedankenakrobatik, die so lautet, dass in jedem Fall der traditionellen Familie das Wort geredet werden m\u00fcsse, und dies, oh Graus, unter Verkennung der seitens beider biologischer Eltern zu Protokoll gegebenen Aussage, dass es ein Zusammen im Interesse und am Wohle des Kindes orientiert aufgrund der angeh\u00e4uften zwischenmenschlichen Verwerfungen niemals geben k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber scheiss auf die Fakten, wenn Ideologie es erfordert. <\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte dieses, mich konkret betreffende Urteil nun als widerst\u00e4ndischen Akt gegen den Beliebigkeitswahn der Gender-Agenda deuten, die in anderen Kantonen zwischenzeitlich so weit gediehen ist, dass 13-j\u00e4hrige M\u00e4dchen, die sich als m\u00e4nnlich erleben, ihren Eltern zwecks Zuf\u00fchrung von Hormonblockern, auch mal Knall auf Fall von dieser Beh\u00f6rde entzogen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass ich mit dem nun anstehenden Rekurs vor Bundesgericht beinahe darauf hoffen muss, dass dieses Gericht von ebendiesem Gender-Gaga bereits gekapert worden ist, bloss um meinen geliebten Sohn nicht zu verlieren, entbehrt in der Tat nicht der Ironie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob nun der sch\u00f6ne Schein des Tradierten oder der regenbogenbunte Schein der wunderbaren neuen Welt zur Perversion geratener Indifferenz. Beides sind die Extremata auf der moralischen Achse, auf welcher man sich eigentlich moderat, faktentreu und wahrheitsorientiert bewegen sollte, sofern man denn diesen Popanz vom Kindeswohl wirklich mit Leben f\u00fcllen m\u00f6chte und ihn nicht zur hohlen Phrase oder einem ideologisierten Schwer der Scheingerechtigkeit verkommen lassen m\u00f6chte<\/p>\n\n\n\n<p>Denn egal, was behauptet wird: Justitia ist nicht mehr blind. Ob sie es je wahr, stand immer schon zu bezweifeln. Dass es jetzt, seit einigen Jahren nicht mehr ist, wird nicht einmal mehr mit einem gewissen Engagement kaschiert, man zeigt ganz offen, wie nebst Politik und Beh\u00f6rden auch die Justiz dem ethisch-moralischen Ausverkauf anheim geworfen worden ist, und dies aus \u00dcberzeugung und mit Vorsatz.  <\/p>\n\n\n\n<p>Welche rigide Position man nun auch immer als die Wahre und Aufrechte ansehen will. Der konkrete Fall meines Juniors zeigt, wohin in die Perfidie getriebene, falsche und verlogene Moral letzten Endes f\u00fchren muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie meine eigene Herkunftsgeschichte, zeigt auch die rund um meinen Sohn, dass Kinder leichte Opfer sowohl b\u00f6sartiger wie auch vermeintlich gut gemeinter Unholde werden. Angesichts der Schweizer Geschichte, die unter den Stichworten &#8218;Kinder der Landstrasse&#8216; und &#8218;Verdingkinder&#8216; subsummiert sind, ist es nur noch schockierend, dass wir heute wieder \u00e4hnliche Praktiken erleben m\u00fcssen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Vokabular ist beileibe noch auf dem Niveau, welches meinem aktuellen Befinden gerecht werden w\u00fcrde. Dass ich in Zwietracht mit meiner Herkunft, und dabei besonders meinem Herkunftsland liege, ist mir hinl\u00e4nglich bekannt. 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