{"id":535,"date":"2023-09-17T00:53:00","date_gmt":"2023-09-16T22:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.systemfragen.ch\/?p=535"},"modified":"2024-04-01T23:19:42","modified_gmt":"2024-04-01T21:19:42","slug":"dr-r-und-die-feigheit-vor-dem-staat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.systemfragen.ch\/index.php\/2023\/09\/17\/dr-r-und-die-feigheit-vor-dem-staat\/","title":{"rendered":"Doktor R. oder die Feigheit vor der Obrigkeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Egal wie weit zur\u00fcck die Corona-Episode mittlerweilen auch liegen mag, f\u00fcr mich ist selbst heute nichts in Ordnung, nichts von dem, was ich erdulden musste, ist seither vergessen gegangen<\/p>\n\n\n\n<p>Oh, ich stelle gerade \u00fcberrascht fest, wie direkt ich in diesen Post einsteige.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich d\u00fcrfte ich nicht alleine sein mit derart akzentuierten Emotionen in Bezug auf das, was in jenen 3 Jahren passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer weiss, vielleicht w\u00e4re es unter anderen pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnissen auch besser auszuhalten gewesen. Die Umst\u00e4nde w\u00e4hrend dieser Tage, Wochen und Monate in diesem Haus waren nun aber per se schon hart an der Grenze des Ertr\u00e4glichen oder auch zeitweise weit dar\u00fcber hinaus, je nach dem welchen bestimmten Zeitpunkt ich aus dieser Epoche aufgreifen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich mich zu keiner Zeit und auf keine Art vor diesem Virus gef\u00fcrchtet habe. F\u00fcr mich war schnell klar, dass hier gerade die M\u00fccke SARS-CoV-2 zum C-Elefanten aufgeblasen wurde, wobei die Szenen in den ersten Wochen und Monaten durchaus verst\u00f6rend waren. Einkaufsgesch\u00e4fte waren nahezu menschenleer, nur gerade der Lebensmittelhandel blieb dort jeweils ge\u00f6ffnet. <\/p>\n\n\n\n<p>Trotz des gespannten Wartens auf die Leichenbergen in den Strassen, habe ich nie welche gesehen. Ebenso kenne ich keine an Covid verstorbene Menschen in meinem Umfeld. <\/p>\n\n\n\n<p>Nichts von dem, was uns damals von den Massnahmen-Hysterikern prophezeit worden war, sollten wir uns nicht wortw\u00f6rtlich an ihre Anweisungen halten, trat ein. Nun, da habe ich die T\u00fcr ge\u00f6ffnet f\u00fcr das Argument, das liege ja genau daran, dass sich alle an diese Anweisungen und Massnahmen gehalten h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glich, ich kann es nicht beurteilen, und es war mir schon damals v\u00f6llig einerlei. Etliche aktuelle Untersuchungen und Studien, wobei es schon w\u00e4hrend jener Zeit \u00e4hnlich lautende gab, besagen, die Massnahmen seien wenig wirksam bis nutzlos gewesen. Wie es ist mit solchen Studien darf jeder dann widersprechen und seinen eigenen Sermon zum Thema ver\u00f6ffentlichen. Sei es drum.<\/p>\n\n\n\n<p>Besch\u00e4mend ist, dass sich bis heute niemand darum bem\u00fcht, zumindest die mittlerweilen nachweislich \u00fcbertriebenen und unn\u00fctzen Massnahmen der notwendigen Kritik zu unterziehen und der Justiz zuzuf\u00fchren, auf dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden m\u00f6gen. Man hat Massnahmengegner, ich mag hier nicht das ganze damals verwendete diffamierende Vokabular wiederholen &#8211; die Begriffe sind bekannt &#8211; rechtlich verfolgt, man hat jede noch so sachliche Kritik, selbst von ausgewiesenen Fachleuten gecancelt, sie so wie alle Kritiker denunziert und mit Dreck beworfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit etwas Pathos rufe ich: Es m\u00f6ge endlich Recht gesprochen und Gerechtigkeit ge\u00fcbt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Zuchtmeister waren sich bekanntlich f\u00fcr keine noch so perserve Niedertr\u00e4chtigkeit zu schade. Auch hier verzichte auf eine Auflistung der damals verwendeten Phrasen, man m\u00f6ge im Web nachsehen, es ist alles noch heute zu finden. <\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur prangen diese verwerflichen Anw\u00fcrfe bis heute wie Mahnmale aus faschistischen Zeiten weiter auf abertausenden Seiten im Netz und widerhallen in den K\u00f6pfen vieler Menschen, nein, es gibt tats\u00e4chlich auch jetzt noch immer jene Leute, die sich dieser Phrasen nicht nur bedient, sondern sie erdacht und in den \u00f6ffentlichen Diskurs eingebracht haben, die keinerlei kritischer Reflektion f\u00e4hig sind und best\u00e4ndig behaupten, es w\u00e4re das richtige gewesen, dies so und nicht anders gesagt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich k\u00f6nnte mich keines Sachwalters des Corona-Regimes und keiner Beh\u00f6rde erinnern, die seither den Weg der Katharsis beschritten h\u00e4tte. Entweder man gibt sich leise-zur\u00fcckhaltend reuig, ohne nat\u00fcrlich zu bekennen, wie falsch man mit den Behauptungen gelegen hat und wie weit man \u00fcber das Ziel hinausgeschossen ist, oder man geht erneut in die Offensive, bedient sich aggressiver, selbstgerechter Rhetorik als Mittel der Vorw\u00e4rtsverteidigung, weil bekanntlich nicht sein kann, was nicht sein darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von den pers\u00f6nlichen Verwerfungen verursacht durch I. und dem ganzen Morast, in welchem ich mich durch sie irgendwann wiedergefunden hatte, war meine Devise in jenen Tagen &#8211; einigeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnerte mich in jenen Tagen oft der Videos der amerikanischen Civil Defense aus den 1960er. Was ist zu tun im Falle eines Angriffs mit Nuklearwaffen? Die damalige Losung: Duck and cover!<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich absurd wie die Anweisungen jener Videobotschaften ist die Vorstellung, mit dem Einziehen des Kopfes eine Pandemie \u00fcberleben zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Million Weisheiten, wie man die Zombieapokalypse \u00fcberlebt<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcberleben kann man verst\u00e4ndlicherweise von verschiedenen Perspektiven aus betrachten. Wer bereits gesundheitlich beeintr\u00e4chtigt oder sogar schwer erkrankt ist, macht sich im Falle einer Pandemie  berechtigterweise Sorgen, unabh\u00e4ngig von der Frage, welche Gefahr das Virus objektiv betrachtet darstellt. <\/p>\n\n\n\n<p>Angst ist eine nat\u00fcrliche Gef\u00fchlsregung, ein Schutzmechanismus. Dass Angst aber auch sehr schnell pathologisch werden und schlimmstensfalls zu allen m\u00f6glichen psychischen Komorbidit\u00e4ten f\u00fchren kann, ist bekannt. Diesbez\u00fcglich habe auch ich selbst einschl\u00e4gige Erfahrungen vorzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war in jedem Fall schnell erkennbar, dass die Angstkampagnen gefruchtet hatten. Wer sich aus den eingenordeten Text-, Ton- und Bildmedien informierte, konnte zu keiner anderen Schlussfolgerung gelangen als der, dass schon morgen die Zombies all unsere Gehirne verspeisen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In jenen Tagen gab es etliche andere Fragestellungen wie man \u00fcberleben soll. Nicht wenige waren zuhause eingesperrt, mit oder ohne Homeoffice, mit oder ohne Kinder, Ehefrauen, Ehem\u00e4nnern, Haustieren, Gummib\u00e4umen, Sp\u00fclmaschinen oder Bleistifthaltern. Alles war vorstellbar. Was heute noch galt, war morgen vielleicht obsolet oder zu noch gr\u00f6sserer Idiotie gesteigert. Zeitweise waren die erlaubten Aktivit\u00e4ten in einem vom Staat verordneten Stundenplan geregelt. Um 8 und 14 Uhr je eine halbe Stunde Hundespaziergang, um 17 Uhr 20 Minuten Fitness, Fahrrad oder Joggen und um 21 Uhr 10 Minuten frische Luft im Park schnappen &#8211; alles selbstverst\u00e4ndlich mit Maske und Desinfektionsmittel in der Westentasche.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun vertr\u00e4gt sich eingesperrt sein nicht sehr gut mit der menschlichen Natur. Wer vielleicht als Kind einmal von Oma in den Besenschrank gesperrt worden ist, weiss, was ich meine.<\/p>\n\n\n\n<p>Was also tun, wenn es dennoch passiert, und man sich pl\u00f6tzlich in der wohligen Atmosph\u00e4re seiner vier W\u00e4nde doch nicht mehr so ganz behaglich f\u00fchlt?<\/p>\n\n\n\n<p>Gut, diese Frage hat damals niemand gestellt, wichtig war nur, dass wir alle sch\u00f6n brav gehorchen. Wie wir dies taten, wie wir aushielten, was uns aufgedr\u00fcckt worden war, spielte keine Rolle. Aufbegehren und protestieren waren ohnehin verboten, und den Einpeitschern vom Dienst kam selbstverst\u00e4ndlich sehr gelegen, dass die Verfasstheit vieler ihrer B\u00fcrger von Natur aus obrigkeitsh\u00f6rig ist. Die Mentalit\u00e4t, das Gehirn lieber abzugeben und andere denken zu lassen, die das vorgeblich besser k\u00f6nnen und auch viel besser wissen, was gut und was schlecht f\u00fcr uns ist, hat auch in der Schweiz eine lange Tradition.<\/p>\n\n\n\n<p>Etliche bet\u00e4tigten sich in jener Zeit auch damit, selbst ein wenig R\u00e4uber und Gendarm zu spielen, wobei sie selbst nat\u00fcrlich die wachsamen Gesetzesh\u00fcter waren und fleissig Ausschau nach jenen hielten, die nicht im Wortlaut den von der Obrigkeit vorgegebenen Spielregeln folgten. Auch das ist bekanntlicherweise eine sorgsam gepflegte Unsitte in diesem Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer also ein wenig kreativ und geistreich war, konnte problemlos seine Spielwiese finden, wo er den Lockdown mehr oder weniger begl\u00fcckt erdulden konnte. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Leben als Geisterbahn<\/h2>\n\n\n\n<p>Da ich mich seit Jahren gewohnt bin, meine Tag in beliebiger Freiheit zu gestalten, war die Situation Lockdown so gesehen das kleinste Problem, erschwert wurde es hingegen doch erheblich von den erweiterten pers\u00f6nlichen Umst\u00e4nden und all den Aktivit\u00e4ten, die man zwangsl\u00e4ufig ausserhalb der eigenen H\u00fctte erledigen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Als freiheitsliebender und recht eigenwilliger Mensch, erdulde ich Einschr\u00e4nkungen gerade in gewohnten, allt\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten nur sehr schwer. Diese Aktivit\u00e4ten werden dann nicht nur schnell extrem belastend, sondern zum regelrechten Spiessrutenlauf.<br>Einkaufen hiess damals &#8211; Maske rauf, ins Gesch\u00e4ft rennen, die notwendigsten Dinge in den Einkaufskorb werfen, bezahlen, raus aus dem Laden und Maske runter &#8211; am besten das alles in nicht mehr als 5 Minuten, was f\u00fcr sich alleine schon eine Herausforderung war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich er\u00fcbrige mir Erl\u00e4uterungen, wie mir das Atmen mit Maske schwer fiel, wie meine H\u00e4nde durch den st\u00e4ndigen Kontakt mit Isopropanol und anionischen Tensiden blutig aufgerissen waren. Das wird vielen \u00e4hnlich ergangen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Dauerschleife von medial verbreiteter Paranoia, st\u00e4ndig neuen Zahlen \u00fcber Infektionsf\u00e4lle, an und mit Covid Verstorbener und der ganzen grenzenloser Hetze, gesellte sich das vergiftete Klima im direkten Umfeld, zuhause in Form einer unleidigen schwangeren Ehefrau und draussen in einer kaum ertragbaren Geh\u00e4ssigkeit, wo auch immer man hinging. Jeder kontrollierte jeden anderen mit Argusaugen auf etwaige Normabweichungen:<\/p>\n\n\n\n<p>Tr\u00e4gt der die Maske nicht? Schon wieder so einer, der seine Maske nicht \u00fcber Mund und Nase tr\u00e4gt! Oh, hat der dort gerade gehustet? Scheisse, da hat gerade jemand geniest!<\/p>\n\n\n\n<p>Pardon, ist das nicht hochgradig erm\u00fcdend? Jedermann kennt die Geschichten aus dieser Zeit<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie man sich als autorit\u00e4tsh\u00f6rig enttarnt<\/h2>\n\n\n\n<p>Jedenfalls fiel es mir mit jedem Tag und jeder Woche mit weiteren Massnahmen schwerer, \u00fcberhaupt noch am ohnehin bereits sehr eingeschr\u00e4nkten Aktivit\u00e4tsbereich des gesellschaftlichen Lebens teilzunehmen. Corona versch\u00e4rfte alles immer weiter. Ein gew\u00f6hnlicher Lebensmitteleinkauf wurde zur pers\u00f6nlichen H\u00f6chstleistung, weil es alle Massnahmen und deren Auswirkungen in der Summe f\u00fcr einen Menschen, der seinen Verstand noch halbwegs beieinander hatte, nahezu unm\u00f6glich machte, diese Alltagsgesch\u00e4fte in einem ausgeglichenen Gem\u00fctszustand zu absolvieren und im Anschluss noch irgendwie bei Verstand zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Maskenattest gab es jedenfalls trotz mehrmaligem Nachsuchen bei Doktor R. meinem damaligen Psychiater nicht. Er &#8218;k\u00f6nne&#8216; dies nicht tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Kann nicht? Will nicht? Darf nicht? Das entsprechende Feld auf diesem Multiple Choice Fragebogen durfte ich selbst aussuchen und ankreuzen. Ich habe mir nicht die M\u00fche gemacht nachzufragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war klar, der Autoritarismus war l\u00e4ngst auch in die Arztpraxen vorgedrungen. Kein Aspekt des menschlichen Lebens blieb unber\u00fchrt vom Massnahmen-Terror. Ein kleingliedriges System von Anordnungen, Dekreten und Gesetzen durchzog den menschlichen Alltag wie das engmaschige Netz eines Trawlers die See. Selbst der kleinste Fisch musste sich in diesen Maschen verfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doktor R. wurde praktisch unverz\u00fcglich zu einer Entt\u00e4uschung, auch wenn ich mir das der pers\u00f6nlichen Umst\u00e4nde wegen nicht eingestehen wollte, oder eher nicht eingestehen konnte. Die Tatsache, dass der Gehorsam \u00fcber den vitalen Bed\u00fcrfnisse stand, war schon zu jener Zeit ein schier unertr\u00e4gliches Gef\u00fchl. Ich war allerdings damals nicht in der Verfassung, mich zu emanzipieren und den berechtigten Absprung zu nehmen, obwohl dies mehr als nur geboten gewesen w\u00e4re. Nur w\u00e4re es wahrscheinlich an einem anderen Ort nicht anders gewesen. Diese vorhersehbare Entt\u00e4uschung wollte ich mir ebenfalls nicht antun &#8211; also lautete die Devise: weiterleiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Demn\u00e4chst wird es nun 1 Jahr her sein, dass mich Doktor R. vor die T\u00fcr gestellt hat, allerdings aus einem anderen Anlass als einer Kritik an seiner Unf\u00e4higkeit und seinem Unwillen, die Priorit\u00e4ten in Bezug auf seine Verantwortung als Arzt richtig zu setzen. Ich misse ihn nicht, es ist kein Verlust, ihn nicht mehr in den Kontakten auf meinem smarten Ger\u00e4t zu haben<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ich k\u00fcrzlich durch den Dokumentarfilm <a href=\"https:\/\/apolut.net\/koennen-100-aerzte-luegen-ein-film-von-kai-stuht\/\">K\u00f6nnen 100 \u00c4rzte l\u00fcgen?<\/a> erfuhr, war die staatlich ausge\u00fcbte Repression noch gr\u00f6sser und sch\u00e4rfer als ich es je vermutet h\u00e4tte. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Zeit nach dem 16. M\u00e4rz 2020 eine neue Epoche staatlichen Autoritarismus mit faschistoider Auspr\u00e4gung erschaffen hat, und dass dieser Staat diese an sich gerissene Macht auch nach dem Ende der Massnahmen nicht wieder abgelegt hat. Das Folterinstrumentarium liegt in den Schubladen von Bundesrat und BAG bereit, um als Warnung jederzeit gezeigt und bei Bedarf auch wieder hervorgeholt und angewendet zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin hierzu sehr pessimistisch eingestellt und gehe nicht davon aus, dass im Falle einer neuen Gesundheitskrise dieselben totalit\u00e4ren Mittel nicht wieder genau so angewendet werden w\u00fcrden wie w\u00e4hrend der Corona-Episode. Das Begehren nach Macht und die Lust an Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber andere Wesen steckt zu tief in der DNS des Menschen, als dass er davor gefeit w\u00e4re, nicht erneut wieder auf dieselbe Weise auf niederes Verhalten zu regredieren. Der t\u00e4gliche Blick in die Welt gen\u00fcgt mir jedenfalls als Beweis f\u00fcr diese Annahme.  <\/p>\n\n\n\n<p>Trotz allem, meine Hochachtung und mein Respekt geb\u00fchrt angesichts dieser totalit\u00e4ren Ausw\u00fcchse ganz besonders jenen \u00c4rzten, die standhaft geblieben sind und auch angesichts der Gefahr willk\u00fcrlicher Repression und Verfolgung durch diesen verkommenen Rechtsstaat weiter bedingungslos den Bed\u00fcrfnissen ihrer Patienten Rechnung trugen. Sie bleiben, zusammen mit allen anderen in diesem Land, die sich gegen Massnahmen, welche das im einzelnen auch gewesen sein m\u00f6gen, gestemmt haben, die letzte Hoffnung darauf, dass sich in diesem Fall Geschichte vielleicht doch nicht wiederholen wird. Chapeau!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber, um mit den Worten \u00c9mile Zolas zu sprechen:  J&#8217;accuse&#8230;! <\/p>\n\n\n\n<p>Diese meine Verachtung gilt Doktor R. und all seinen Br\u00fcdern und Schwestern im Geiste, die duckm\u00e4userisch und obrigkeitsh\u00f6rig lieber ihre Werte verraten und die Verantwortung gegen\u00fcber ihren Patienten abgegeben und sich in den Formationsmarsch des Nanny-Staates eingereiht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Schande \u00fcber euch! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Egal wie weit zur\u00fcck die Corona-Episode mittlerweilen auch liegen mag, f\u00fcr mich ist selbst heute nichts in Ordnung, nichts von dem, was ich erdulden musste, ist seither vergessen gegangen Oh, ich stelle gerade \u00fcberrascht fest, wie direkt ich in diesen Post einsteige. 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