2025… und nichts Neues Pascal, 5. Februar 20255. Februar 2025 Dem Anschein nach ist der Januar gänzlich an mir vorbeigeglitten. Ich denke nicht, dass es schade darum ist. Wie viele andere wollte ich auch glauben, dass mit den für 2025 anstehenden Veränderungen mal wirklich etwas anders wird als es gefühlt immer schon war. Dem aufmerksamen Beobachter der Politlandschaft, und für einen solchen halte ich mich eigentlich, müsste nach vielen Jahren klar sein, dass alle billigen Parolen als Politikermündern mit Vorsicht zu geniessen sind. Nicht dass ich mich blind an den Pro-Trump-Zug angehängt hätte, aber angesichts der schieren Dummheit seiner Kontrahentin dachte auch ich, dass Trump letztlich das kleinere Übel sei. Das Geblöcke vom Friedensstifter seitens seiner europäischen Anhänger hielt ich in Bezug zur Ukraine für beschränkt glaubwürdig. Allerdings musste jedem klar sein, dass Trump im Nahen Osten weiter als Brandbeschleuniger wirken wird. Zu gerne hätte ich die Statements von Douglas Macgregor oder Scott Ritter geglaubt, dass Trump als Friedenspräsident in die Annalen eingehen will. Die Enttarnung, zumindest in diesem Punkt kam jedoch sehr schnell, als Trump schon kurz nach seiner Vereidigung meinte, Gaza sein ein wunderbares Stück Land, welches viel Potential habe. Zur Erinnerung: Trump hat sein Geld im Real Estate, im Immobiliengewerbe gemacht. Und Trump konnte schon als No. 45 nicht zwischen seinem Amt und seiner wirtschaftlichen Prägung differenzieren und fiel letztlich immer in den Modus operandi eines Dealmakers zurück. So enttarnte sich auch das Geraune, Trump liesse Bibi mit seinen Kriegsplänen bei seinem Besuch am Potomac einfach auflaufen als inhaltsloses Geschwätz. Stattdessen wird Gaza nun zur Goldenen Riviera im Nahen Osten als US/israelisches Joint Venture. Auch hinsichtlich der Ukraine hat sich wenig bis nichts getan. Die 24 Stunden zum Friedensschluss wurden schon während seiner President-Elect Zeit zunächst zu Tagen, dann zu Wochen. Ob man in seiner Sphäre mittlerweilen von Monaten oder Jahren spricht, entzieht sich meiner Kenntnis. Anzunehmen ist dies jedenfalls angesichts des Umstandes, dass man der Ukraine den Tausch Seltener Erden gegen Waffen vorschlägt, allerdings in Verkennung der Tatsache, dass sich diese Bodenschätze im östlichen, mittlerweilen unter russischer Kontrolle stehenden Teil der Ukraine befinden. Geopolitik erfordert doch mehr Rüstzeug als sich dies ein Slumlord Billionaire auf seinem Werdegang erarbeiten könnte. Die Einflüsterer rund um Lindsay Graham scheinen also Gehör beim neuen Herrn im Weissen Haus gefunden zu haben. Wen wundert’s. Alles beim Alten, man kann getrost weitergehen, denn es gibt nichts zu sehen. Der tägliche Wahnsinn Fachidiotie Krieg & Frieden Neusprech Politik Zukunft DummschwätzereiGeschichtePolitik
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